Hoch droben auf einem Felsen nahe Blankenburg überragt die mittelalterliche Burganlage Regenstein den umliegenden Harzer Wald. Die Burgruine ist eine Felsenburg aus dem Hochmittelalter. Mit viel Aufwand haben die Erbauer Wohnräume und Stallungen in den Sandstein getrieben. Im 17. Jahrhundert bauten die Preußen die Burg Regenstein zu einer Festungsanlage um. Im 18. Jahrhundert sprengten die Preußen ihre Pulverkammer, um die Festung für die Französischen Truppen unbrauchbar zu machen.

 

 

Am Fuße des Felsmassivs befindet sich die Regensteinmühle. Um die einstige Mahl- und Ölmühle mit Wasser anzutreiben, wurden am Ende eines 2 km langen Wassergrabens zwei Versorgungstunnel durch den Fels getrieben. Diese sind heute begehbar. Nordöstlich vom Regenstein in einem Waldgebiet genannt Heers, liegen die Sandhöhlen. Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Naturdenkmal. Es heißt, die Germanen hätten an diesem Ort Volks- und Gerichts­versammlungen abgehalten. Bedauerlicherweise ist das Gelände stark vom einstigen Abbau des Quarzsandes und vom neuzeitlichen Tourismus deutlich gezeichnet.

 

 

Die Raupe eines Weidenspinners