Auf das Bülker Huk, dort wo die Eckernförde und die Kieler Förde auf die offene Ostsee treffen, errichteten 1807 erstmals die Dänen eine Leuchtfeueranlage. Diese war der Vorreiter des heutigen Bülker Leuchtturms. Der knapp 26 m hohe Leuchtturm dient der Seeschifffahrt zur Orientierung und Markierung der Untiefen in der Einfahrt zur Kieler Förde. „Hein Bülk“, wie der Leuchtturm von Einheimischen genannt wird, ist der älteste Leuchtturm an der Kieler Förde.

Kitesurfer lieben den Wind und die Wellen am Bülker Huk

Das Küstengebiet zu beiden Seiten des Leuchtturms ist ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger und Kitesurfer. Starker Wind und reichlich Wellengang prägen die wasserumspülte Landspitze mit dem markanten Leuchtturm. Die waldreiche Steilküste der Eckernförde erstreckt sich bis kurz vor das Bülker Huk. Diesen weniger besuchten Küstenabschnitt wollten Andrea und ich erkunden.

Aufgrund seiner geologischen Besonderheiten trifft man am Bülker Huk auf eine interessante Tierwelt. Strömung und Untiefen scheinen für die Fischfauna beste Voraussetzungen zu schaffen.  Zahlreiche Möwen und Kormorane nutzen das Nahrungsangebot rund um die Landspitze.

Atmosphäre des Wohlbefindens

Der frische Wind blies uns die salzige Seeluft entgegen. Das Rauschen der Wellen auf dem Kies verzauberte mit seiner wohltuenden Melodie. Seeluft, Brandung und die Abgeschiedenheit schafften eine Atmosphäre des Wohlbefindens. Andrea und ich durchstöberten die Kiesfelder nach Fossilien. Dabei fanden wir einige Fragmente von Donnerkeilen (Tintenfische) und einen kleinen Seeigel. Aber auch Paula forderte Aufmerksamkeit. Unsere agile Hündin genoss den Tag beim Herumtoben am Strand und im kühlen Wasser der Ostsee.

Starker Wind peitscht die Ostsee gegen das Bülker Huk.

In diesem Beitrag habe ich die Fotos von zwei Tagen zusammengefasst. Wir erlebten gemeinsam mit Paula eine wunderbare Zeit am Fuße des Bülker Leuchtturms. Es ist gut möglich, dass wir eines Tages wieder dort am Strand entlang spazieren werden.